Als verantwortungsbewusster Mensch habe ich natürlich den Indexdienst von Windows XP deaktiviert (wer will schon unnütig Ressourcen verbrennen?). Wenn man jetzt aber mal die Windows-Suche verwenden möchte (dazu gleich später), wird man sich kräftig wundern: Man findet wirklich nichts. Außer, der gesuchte Dateiname steht 1 zu 1 so da, wie man ihn haben will.
Und woran liegt das (nachzulesen in einem MS-Artikel)? Windows sucht nur nach den Dateien, die auch für eine Suche eingetragen sind. Und um diese Eigenschaft zu ändern, darf man das händisch in der Registery tun. Aber nicht einmal, ala ., nein, für jeden Dateityp sollte man dies tun. Also schnell wieder diese Idee verworfen und händisch die Verzeichnisse durchsucht.
Und warum ich mir das alles antue? Weil ich den Internet Information Server nachinstallieren wollte (verzeiht mir bitte diesen Fehler). WinXp Installations-CD eingelegt, Komponenten ausgewählt und auf “Weiter” geklickt. “Bitte legen Sie die WinXP SP1 CD ein”. SP1? Ja, installiert ist es. Also die CD herausgekramt und eingelegt. Selbe Meldung noch mal. Super. Also Dateien herausschreiben und danach suchen (ich versteh es, wenn ihr über mich lacht). Nach einigen unmotivierten Versuchen, die Meldungen wegzuklicken, hab ich einfach irgendwelche Dateien hergegeben, XP war damit glücklich.
Ich aber nicht, als ich merkte, dass Wordpad plötzlich nicht mehr da war. Also den letzten, halbwegs aktuellen, Wiederherstellungspunkt gesucht und schon war alles vergessen. Bis auf die Suche, die funktioniert nämlich noch immer nicht.

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