Wie euch sicherlich schon aufgefallen ist, hab ich meinen Blog ein bisschen geändert. Es gibt ein bisschen mehr Farbe (der Navigator rechts und die Kommentare sind hinterlegt) und vor allem wird die Photo-Section jetzt auch mit MT verwaltet. Ist zwar nicht ganz so dynamisch, dafür kann ich aber pphlogger zum loggen verwenden und hab auch ein bisschen mehr Handlungsspielraum. Aja, das Template für’s Main-Archiv ist auch neu.
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Ich gebe es zu, ich bin ein offizieller Fan von Jamie Oliver. Nicht nur, weil er ausgezeichnet kochen kann (nein, ich hab seine Gerichte noch nicht live probiert, aber nachgekocht, und sie sehen jedes mal himmlisch aus). Er engagiert sich für arbeitslose Jugendliche, indem er ihnen einen Kochkurs ermöglicht. Und er hat ein eigenes Weblog mit seiner Freundin Jools. Man muss ihn einfach mögen!
Normalerweise schraube ich ja an meinem Computer nicht herum (ich höre ein leises Lachen unter meinem Tisch hervorkommen), aber heute war es endgültig notwendig: Ich habe einen durchaus leistungsvollen 6cm Lüfter auf der Rückseite meines Towers eingebaut. Kühlt auch wunderbar. Einziges Problem: Er ist so laut, dass man glaubt, ein Jet startet unter meinem Tisch, für den Dauerbetrieb also gänzlich ungeeignet.
Die Lösung des Problems: ein Schalter. Also in den Elektronikkisten herumgekramt, ein paar Kabel an einen Schalter angelötet und mit der Bohrmaschine die zweite Diskettenslotabdeckung angebohrt. Ich präsentiere: Der Zugang zu kühleren Gefilden (bei uns hat es im Moment übrigens so ca 28 Grad, da wird selbst einem PC heiß, vom Anwender gar nicht zu sprechen).
Normalerweise bin ich ja nicht einer, der bei jeder Gelegenheit daran erinnert, was heute vor xx Jahren passiert ist. Aber am 20. Juli 1944, also vor 60 Jahren war Deutschland knapp daran, einen Tyrannen zu verlieren und somit das Leben tausender zu retten. Das Attentat auf Hitler missglückte leider und die Revoluzer wurden erschossen.
Etwas Interessantes ist mir gestern aber auch noch untergekommen. Und zwar die Überlegung, was wäre gewesen, wenn Stauffenberg Hitler wirklich ermordet hätte. GÄbe es dann heute noch mehr Leute, die sagen: “Hitler hätte uns helfen können”. Würde es dann mehr Jugendliche mit Springerstiefeln und Hakenkreuzen auf den Jacken geben? Wäre er gar ein “Idol”?
Diese Überlegung erschreckt mich. Und sie erinnert mich an einen Film, den ich vor ca einem Jahr im (Programm)-Kino sah: “Der Pianist”. Was wäre gewesen, wenn uns die Alliierten nicht befreit hätten? Würden dann die Bilder von zerstörten Straßen, menschenleeren Plätzen und verarmten Jugendlichen auch bei uns real sein?
It’s done when it’s done.
Diese Worte prägten nun seit einigen Jahren alle Spielefans. Ausgesprochen von id-Software-Chef John Carmack (und vielfach kopiert), kann er ihn jetzt endlich in die Schublade legen: Doom 3 ist fertig!
Aber nicht nur die neue Doom Version ist da, seit dem Beginn der Entwicklung hat id-Software vieles beeinflusst: NVidia muss seine Marktherrschaft nun zumindest mit ATI teilen, der Glaubenskrieg ist auch hier, ähnlich wie bei AMD und Intel, ausgebrochen. Und dieses neue Spiel hat zumindestens 1 1/2 Generationen der aktuellen Grafichips geprägt und beeinflusst: Wer ist in einer Beta schneller? Wer unterstützt die Features von Doom 3 besser, wer erzielt bessere Ergebnisse hinsichtlich Qualität und Frameraten. Bleibt nur zu hoffen, dass es id-Software nicht so wie den Machern von Halo geht: klasse Spiel, ausgezeichnete Grafik, aber leider mitten in der Entwicklung von Microsoft gekauft und das Spiel kam vorerst nur für die XBox heraus. Als man zwei Jahre später die Effekte auch am PC bewundern konnte, blieb einem bei weitem nicht mehr die Luft weg. Durchschnitt.
Alle die sich schon mal mit Delphi und 3D Programmierung beschäftigt haben (sowie ich, bis ich diesen Blog hier gestartet habe), kennen sicherlich turbo, das Newsportal für Delphianer. Seit einigen Jahren versorgten uns Michael Wilson und Steve Williams mit Infos rund um die 3D-Delphi Szene, die sich in den letzten 1 1/2 Jahren immer besser gegen die C Community behaupten konnte. Mit der Schließung ihrer Platform ist ein Teil Delphi-Geschichte vorbei und es wird jetzt anderen überlassen sein, die Community weiter zu unterstützen.
Hier eine kurze Zusammenfassung der Dinge, die in den letzten Tagen passiert sind (eigentlich nicht’s weltbewegendes): Fachhochschule muss ich zunächst einmal für ein Jahr verschieben, Zivildienst hat gerufen. Aber wenigstens bin ich nicht irgendwo (so wie ich das zuerst befürchtet habe), sondern in Neunkirchen, also gleich bei mir um die Ecke. Weiters denke ich im Moment auf einen Umstief auf Wordpress nach, hauptsächlich, weil ich ein CMS haben will das PHP verwendet. Im Moment gibt es aber noch ein paar Features, die ich vermisse (Multiblog-Fähigkeit, z.B.). Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen wieder ein bisschen mehr zum Schreiben komme. Themen hab ich schon, nur happert’s im Moment irgendwie mit der Kreativität.
Ab nun sind in der Gallerie [edited: die es nicht mehr gibt] die ersten Bilder von unserer Italien-Reise online. Wundert euch nicht, unser Haus sieht man nur einmal, der Rest ist Landschaft.
Eines muss ich noch dazusagen: Die Fotos sind kaum bzw. die meisten sogar überhaupt nicht nachbearbeitet, weder Farb- oder Helligkeitskorrektur oder sonst etwas. Ich sag hier mal, dass das Absicht ist ;)
Ihr werdet es mir nicht glauben, aber ich habe ihn wirklich gesehen: den Sommer. Und zwar in Italien, sprich Maturareise. 10 Tage lang Sonne und Wärme, einen Pool, ein wunderschönes Haus, eine fantastische Landschaft, viel Entspannung und ein gutes Buch (auf das ich später noch zu sprechen komme).
Ein paar Dinge lernt man in Italien aber auch, selbst wenn man im Urlaub ist:
- Nur weil man in einer unübersichtlichen Kurve fährt, heißt das nicht, dass einen kein anderer überholt.
- Das schließt ebenfalls nicht aus, dass dem anderen auch ein Auto entgegenkommen kann (ist ja schließlich seine Spur).
- Wenn man einen Stern auf dem Auto hat, heißt das noch lange nicht, dass der Motor die ganze Fahrt läuft und nicht unmotiviert abstirbt (naja, so unmotiviert war das nicht, er mochte eben die Klimaanlage nicht).
- Und zu guter letzt (quasi als Zusammenfassung): Nicht alle Nationen, die Straßenmarkierungen besitzen, halten sich auch daran.
Fotos vom Urlaub folgen natürlich auch noch, die Nachbearbeitung dauert allerdings ein bisschen (auf einer 256MB CF-Karte ist ganz schön viel Platz). Wer es aber schon nicht erwarten kann, der kann sich inzwischen auf deviantart.com mein Profil mit dem ersten Bild ansehen.
Douglas Coupland - Alle Familien sind verkorkst
Obwohl es zugegebenermaßen ziemlich schwer ist, neben Musik aus dem CD-Player zu lesen (und sich auch Dinge zu merken), ist meine Ferienlektüre nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen. Coupland fährt seinen gewohnten Stil fort. Er ist ein Kind der Technologiewelt von heute, lobt sie und spottet gleichzeitig über sie. Die Handlung wird, ähnlich wie bei “Girlfriend in a Coma”, etwas merkwürdig, klärt sich aber zum finalen Ende hin wieder und wenn man die letzte Seite zuschlägt, denkt man sich ein weiters Mal: ‘Wow’. Eine kleine Bemerkung nebenbei: Das war das vorletzte, von mir nicht gelesene Coupland-Buch, jetzt fehlt nur noch “Life after God”, das ich mir allerdings aufgrund einer fehlenden, “schönen” Ausgabe noch nicht kaufen werde.
