Nein, ich habe nicht das Ufer gewechselt, nur weil in meinem Blog jetzt anstatt von Frauen- Männerkopfe gepostet werden. Dieser Brad Pitt-Verschnitt ist das Titelbild der neuen .copy Ausgabe.
(dot)copy? Noch nie gehört? Wundert mich nicht, ist aber schade. Jedes größere Unternehmen hat ja seine eigene Zeitung. Egal ob das jetzt die ÖBB, die EVN, Siemens (übrigens auch sehr gut) oder eben die Telekom ist. Der Unterschied zu allen anderen: Hier werden nicht nur Telekom-Technologien angepriesen. Kommt ja auch vom Falter-Verlag.
Gegliedert ist das Telekom-Mag in sechs verschiedene “Labs” (”Communication”, “Cybernetics”, “Convenience”, “Community”, “Chic” und “Culture”). Jedes Lab ist gleich aufgebaut, anfangs gibt es die Stories (mit Zusammenfassung und Links an den Seitenrändern) und am Ende dann das jeweilige Lab “digest”, in dem “Man/Woman/Austrian of the Moment” vorgestellt werden, diverse Gadgets, Links,…
Hier ein kurzer Querriss, was man alles in der neuesten Ausgabe (Nummer 20) erfährt: “X-Y-Positionsanzeiger für ein Bildschirmsystem” heißt umgangssprachlich auch einfach nur “Maus”, hat die Patentnummer 3.541.541 und wurde 1970 von Douglas Engelbart erfunden. Oder etwa, dass man inzwischen auch Online-Winzer werden kann.
Bevor mich hunderte Emails und Kommentare überschwemmen, die mich nach einem Preis und dem Kaufort dieses Über-Magazines fragen: gratis und bei der Telekom. Draufstehen tut zwar € 2,50, aber das ist wohl mehr Propaganda.

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